Zum Inhalt der Seite

Brandanschlag in Hufeisensiedlung

Berlin. Erneut haben in der Nacht zum Sonntag Brandstifter in der Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln Feuer gelegt. Ein Pkw brannte vollständig aus, drei weitere Wagen wurden beschädigt. Es ist die 13. Brandstiftung seit Oktober 2021 in der Siedlung. Auf Fassaden von Häusern, in denen Juden lebten, seien Hakenkreuze geschmiert worden, berichtete die in der Siedlung lebende Journalistin Stephanie Kuhnen am Sonntag auf Twitter. So sei das Haus, vor dem sich der jüngste Anschlag ereignete, am 9. November 2021 entsprechend markiert worden. Die Polizei sieht laut Berliner Morgenpost (Sonntag) weder eine Brandserie noch einen Zusammenhang zu der als Neukölln-Komplex bekannten Serie faschistischer Brandanschläge, mit der sich ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss befasst. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2022, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!