-
09.05.2022
- → Inland
Diakonie warnt vor steigender Armut
Berlin. Der evangelische Wohlfahrtsverband Diakonie Deutschland warnt vor wachsender Armut in der Bundesrepublik. Die sozialpolitische Diakonie-Vorständin Maria Loheide sagte der Augsburger Allgemeinen (Sonnabend), es werde künftig sehr viel mehr arme Menschen in der Bundesrepublik geben, »als wir bisher gedacht haben«. Das Gehalt vieler Menschen reiche angesichts der Inflationsentwicklung und steigender Energiepreise nicht mehr aus. Loheide forderte eine in Sozialgesetzbüchern verankerte »Notlagenregelung« und eine Anhebung der Hartz-IV-Sätze. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!