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Diakonie warnt vor steigender Armut

Berlin. Der evangelische Wohlfahrtsverband Diakonie Deutschland warnt vor wachsender Armut in der Bundesrepublik. Die sozialpolitische Diakonie-Vorständin Maria Loheide sagte der Augsburger Allgemeinen (Sonnabend), es werde künftig sehr viel mehr arme Menschen in der Bundesrepublik geben, »als wir bisher gedacht haben«. Das Gehalt vieler Menschen reiche angesichts der Inflationsentwicklung und steigender Energiepreise nicht mehr aus. Loheide forderte eine in Sozialgesetzbüchern verankerte »Notlagenregelung« und eine Anhebung der ­Hartz-IV-Sätze. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.05.2022, Seite 2, Inland

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