Zum Inhalt der Seite

Eisenbahn-Tarifvertrag in vierter Runde

Berlin. Die Gewerkschaft Verdi hat vor der an diesem Dienstag beginnenden vierten Verhandlungsrunde zum Eisenbahn-Tarifvertrag (ETV) am Montag in mehreren Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen. Wie Verdi am Montag mitteilte, beteiligten sich in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg am Montag über 1.000 Beschäftigte verschiedener Bahn- und Busunternehmen am Ausstand. Für die Beschäftigten fordert die Gewerkschaft demnach eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, der »Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e. V.« hatte zuletzt jedoch nur drei Prozent Erhöhung angeboten. Unter den ETV fallen bundesweit rund 40 Betriebe, mehrheitlich aus dem Güter- und öffentlichen Personennahverkehr, mit etwa 6.000 Beschäftigten. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2022, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!