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Urteil gegen Suu Kyi in Myanmar vertagt

Yangon. Ein Gericht in Myanmar hat die Urteilsverkündung in einem Korruptionsprozess gegen die entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi vertagt. Wann das Urteil fallen soll, sagte Zaw Min Tun, Sprecher der Militärjunta, am Montag nicht. Suu Kyi drohen bis zu 15 Jahre Haft. Die 76jährige ist seit einem Militärputsch am 1. Februar 2021 inhaftiert. Bisher wurde sie wegen der angeblichen illegalen Einfuhr von Funkgeräten und Aufstachelung gegen das Militär verurteilt. In dem aktuellen Prozess geht es um den Vorwurf, dass sie vom ehemaligen Regionalregierungschef von Yangon, Phyo Min Thein, Bestechungsgelder angenommen haben soll. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2022, Seite 7, Ausland

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