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Tod in Gewahrsam: Ermittler widerlegt

Wuppertal. Neue Untersuchungen haben Behauptungen der Wuppertaler Staatsanwaltschaft widerlegt, wonach der Tod eines 25jährigen Griechen im Polizeigewahrsam unter Drogeneinfluss erfolgt sei. Die Ergebnisse zeigten, dass Georgios Zantiotis zum Todeszeitpunkt nicht unter der Wirkung von Alkohol oder anderen Drogen stand. Fragen würden aber seine Verletzungen aufwerfen, heißt es in einer in der Nacht zu Mittwoch veröffentlichten Erklärung von Unterstützergruppen und der Familie des am 1. November 2021 unter ungeklärten Umständen festgenommenen und zu Tode gekommenen Zantiotis. Die Familie hatte eine zweite unabhängige Obduktion in Auftrag gegeben, nachdem sie Ende Februar die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung der Universität Düsseldorf vorgelegt bekam. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte den Fall im Januar zu den Akten gelegt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.04.2022, Seite 1, Inland

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