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Russlands Mitgliedschaft im UN-Menschenrechtsrat ausgesetzt

Foto: John Minchillo/AP/dpa

New York. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat Russlands Mitgliedschaft im UN- Menschenrechtsrat wegen des Ukrainekriegs ausgesetzt. Bei einer Abstimmung in New York votierten am Donnerstag 93 UN-Mitgliedstaaten für eine Suspendierung von Russlands Mitgliedschaft in dem UN-Organ. 24 Staaten stimmten dagegen, 58 Staaten enthielten sich. Notwendig war eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

Gegen die UN-Resolution stimmten neben Russland unter anderem Belarus, China, der Iran, Nordkorea, Nicaragua und Syrien. Es ist erst das zweite Mal in der Geschichte des Menschenrechtsrats, dass die Mitgliedschaft eines Landes suspendiert wird. 2011 war die Strafmaßnahme gegen Libyen verhängt worden. Russland zeigte sich enttäuscht vom Votum und erklärte, es werde seine IInteressen« weiterhin »verteidigen«.

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In dem 2006 gegründeten und in Genf ansässigen Menschenrechtsrat sind 47 Staaten vertreten. Sie werden von der Vollversammlung für jeweils drei Jahre gewählt. Russlands derzeitige Mitgliedschaft würde eigentlich noch bis 2023 laufen. (AFP/jW)

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Erschienen am 08.04.2022, Ausland

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