-
07.04.2022
- → Ausland
Frankreichs Justiz ermittelt gegen McKinsey
Paris. Frankreichs Justiz hat wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durch eine von der Regierung eingesetzte Beratungsfirma Vorermittlungen eingeleitet. Der US-Kapitalgesellschaft McKinsey wird vorgeworfen, Steuerbetrug verschleiert zu haben, wie die Finanzstaatsanwaltschaft in Paris am Mittwoch mitteilte. Einem Senatsbericht von Mitte März zufolge soll McKinsey über mindestens zehn Jahre hinweg in Frankreich keinerlei Steuern gezahlt haben. Die Firma beteuerte, sich an die Gesetze gehalten zu haben. Der Fall sorgt auch deshalb für Aufregung, weil die staatlichen Ausgaben für externe Beratung in der Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron deutlich gestiegen sind. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
