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Warnung vor Zuspitzung von Hungerkrise in Afghanistan

Kabul. Hilfsorganisationen haben vor einer Zuspitzung der Hungersnot in Afghanistan gewarnt. Wegen der anhaltenden Dürre sei die Anbaufläche für Winterweizen in dem von jahrzehntelangem Krieg gezeichneten Land stark zurückgegangen, teilte die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) am Dienstag mit. Etwa die Hälfte der Fläche, auf der sonst geerntet werden könne, liege brach. Afghanistan leidet unter einer der schwersten Dürren der zwei vergangenen Jahrzehnte, hinzu kommt eine heftige Wirtschaftskrise. Der UNO zufolge haben inzwischen rund 95 Prozent der Bevölkerung nicht ausreichend zu essen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2022, Seite 2, Ausland

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