Zum Inhalt der Seite

USA: Afghanische Vertretungen schließen

Washington. Sieben Monate nach der erneuten Machtübernahme der Taliban in Afghanistan schließen nach Angaben eines namentlich nicht genannten afghanischen Diplomaten die Vertretungen des Landes in den USA. Die Botschaft in Washington und die Konsulate in New York und Los Angeles würden an diesem Mittwoch ihren Betrieb einstellen, hieß es gegenüber dpa in Washington. Der »Mangel an Ressourcen« sei ein Grund für die Schließungen. Es habe seit Monaten kein Geld gegeben. Der afghanische Diplomat sagte, man habe sich bis zuletzt bemüht, den Betrieb aufrechtzuerhalten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2022, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!