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NRW: Ermittlungen wegen Polizeimunition

Münster. Weil er für ein privates Schießtraining in Mecklenburg-Vorpommern Munition aus Polizeibeständen benutzt haben soll, ermittelt die Staatsanwaltschaft Münster gegen einen 53jährigen Polizeibeamten aus NRW. Es gehe um den Anfangsverdacht der Unterschlagung, sagte ein Sprecher am Donnerstag auf Nachfrage der dpa. Er stütze sich im wesentlichen auf die Auswertung von Chatnachrichten. Aus einem am Donnerstag vorgelegten Bericht von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) an den Innenausschuss des Landtags geht hervor, dass der Verdacht auf ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Schwerin zurückgeht. Es steht im Zusammenhang mit einem privaten Schießstand im mecklenburgischen Güstrow, der bei Ermittlungen gegen das rechtsterroristische Netzwerk »Nordkreuz« ins Visier geraten war. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2022, Seite 15, Antifaschismus

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