-
16.03.2022
- → Antifaschismus
NRW: Ermittlungen wegen Polizeimunition
Münster. Weil er für ein privates Schießtraining in Mecklenburg-Vorpommern Munition aus Polizeibeständen benutzt haben soll, ermittelt die Staatsanwaltschaft Münster gegen einen 53jährigen Polizeibeamten aus NRW. Es gehe um den Anfangsverdacht der Unterschlagung, sagte ein Sprecher am Donnerstag auf Nachfrage der dpa. Er stütze sich im wesentlichen auf die Auswertung von Chatnachrichten. Aus einem am Donnerstag vorgelegten Bericht von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) an den Innenausschuss des Landtags geht hervor, dass der Verdacht auf ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Schwerin zurückgeht. Es steht im Zusammenhang mit einem privaten Schießstand im mecklenburgischen Güstrow, der bei Ermittlungen gegen das rechtsterroristische Netzwerk »Nordkreuz« ins Visier geraten war. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!