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Kredite: IWF und Argentinien einig

Washington. Nach langen Verhandlungen haben sich Argentinien und der Internationale Währungsfonds (IWF) auf ein neues Kreditabkommen geeinigt. Das teilte der Währungsfonds am Donnerstag mit. Durch den neuen Deal sollen Verbindlichkeiten des südamerikanischen Landes in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar (40,6 Milliarden Euro) umgeschuldet werden, wie die Regierung in Buenos Aires mitteilte. Das Abkommen muss noch vom argentinischen Kongress und vom Exekutivkomitee des IWF gebilligt werden.

Der IWF hatte Argentinien 2018 nach jahrelangem Druck auf die dortige Regierung den größten Kredit seiner Geschichte über 57 Milliarden Dollar gewährt. Der Großteil der offenen Verbindlichkeiten wäre 2022 und 2023 fällig geworden. Das Land ist aber zur Rückzahlung nicht imstande. Nun soll Argentinien die Schulden ab 2026 zurückzahlen und hat sich erneut zu harten Einschnitten drängen lassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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