-
05.03.2022
- → Kapital & Arbeit
Kredite: IWF und Argentinien einig
Washington. Nach langen Verhandlungen haben sich Argentinien und der Internationale Währungsfonds (IWF) auf ein neues Kreditabkommen geeinigt. Das teilte der Währungsfonds am Donnerstag mit. Durch den neuen Deal sollen Verbindlichkeiten des südamerikanischen Landes in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar (40,6 Milliarden Euro) umgeschuldet werden, wie die Regierung in Buenos Aires mitteilte. Das Abkommen muss noch vom argentinischen Kongress und vom Exekutivkomitee des IWF gebilligt werden.
Der IWF hatte Argentinien 2018 nach jahrelangem Druck auf die dortige Regierung den größten Kredit seiner Geschichte über 57 Milliarden Dollar gewährt. Der Großteil der offenen Verbindlichkeiten wäre 2022 und 2023 fällig geworden. Das Land ist aber zur Rückzahlung nicht imstande. Nun soll Argentinien die Schulden ab 2026 zurückzahlen und hat sich erneut zu harten Einschnitten drängen lassen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!