-
05.03.2022
- → Ausland
Burkina Faso: Ziviler Premier ernannt
Ouagadougou. Die Militärregierung in Burkina Faso, die seit einem Putsch an der Macht ist, hat einen zivilen Premierminister ernannt. Der Ökonom Albert Ouedraogo soll zusammen mit Übergangspräsident Paul-Henri Sandaogo Damiba drei Jahre lang eine Übergangsregierung leiten, wie am späten Donnerstag per Dekret mitgeteilt wurde. Dann soll es Wahlen geben. Ouedraogo soll ein Kabinett aus bis zu 25 Ministern bilden, dessen Fokus es sein wird, die schwere Sicherheitskrise zu überwinden. Zunehmender islamistischer Terror hat in Burkina Faso zum Tod Tausender Menschen geführt und etwa 1,5 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!