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Pakistan: Mehr als 50 Tote nach Anschlag auf Moschee

Peschawar. Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee im Nordwesten Pakistans sind nach Krankenhausangaben mindestens 60 Menschen getötet und 200 weitere verletzt worden. Einem Zeugen zufolge drang der Attentäter kurz vor dem Freitagsgebet in die Moschee der schiitischen Minderheit in Peschawar ein und erschoss mehrere Gläubige, bevor er sich in die Luft sprengte. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. In den Krankenhäusern der Stadt sei der Notstand ausgerufen worden, sagte der Sprecher des Lady-Reading-Krankenhauses. Nach seinen Angaben hätten rund 50 Menschen bei dem Anschlag lebensgefährliche Verletzungen erlitten, die Zahl der Todesopfer könnte demnach noch steigen. Das Land kämpft derzeit mit einem Wiedererstarken der pakistanischen Taliban-Gruppe Tehreek-e-Taliban (TTP). Die TTP hat sich seit Anfang des Jahres zu mehreren Anschlägen in Pakistan bekannt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2022, Seite 1, Ausland

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