-
01.03.2022
- → Inland
UNO: Armut wird durch Klimawandel zunehmen
Genf. Erderwärmung und Extremwetter schaden dem Weltklimarat IPCC zufolge bereits der Weltwirtschaft und drohen Millionen in Armut zu stürzen. Steigende Lebensmittelpreise, ein gestörter globaler Handel und Verwerfungen auf den Arbeitsmärkten könnten die Folgen sein, warnten UN-Klimaexperten des IPCC in einem am Montag vorgestellten Bericht. Es bleibe nur noch »ein kurzes und sich schnell schließendes Zeitfenster zur Sicherung einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft für alle«, sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Der Bericht betont, dass der Klimawandel die Welt viel stärker beeinflusst, als es Forscher bisher vorhergesehen haben. Die Fakten seien nicht zu leugnen, so Guterres. Nicht zu handeln sei daher kriminell. Bis 2050 könnten laut Bericht bis zu 183 Millionen Menschen zusätzlich unterernährt sein. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
