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Zahl der Vertriebenen in Myanmar verdoppelt

Genf. In Myanmar hat sich die Zahl der im eigenen Land Vertriebenen innerhalb eines Jahres verdoppelt. Rund 800.000 Menschen seien davon betroffen, wie ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Freitag in Genf mitteilte. Die zahlreichen bewaffneten Konflikte hätten eine verheerende Wirkung auf die Bevölkerung. Es sei davon auszugehen, dass die Situation noch schlechter werde. Ein Großteil der Vertriebenen sei auf Hilfe durch die UNO angewiesen. Vor rund einem Jahr hatte sich in dem südostasiatischen Land das Militär an die Macht geputscht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2022, Seite 6, Ausland

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