Zum Inhalt der Seite

Erdogan will zwischen Kiew und Moskau »vermitteln«

Kiew. Am Donnerstag ist der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Kiew vom ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij empfangen worden. Dabei präsentierte sich Erdogan als »Vermittler«, der seine Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin nutzen wolle, um ein gemeinsames Gipfeltreffen mit Selenskij in der Türkei zu organisieren. Das NATO-Mitglied Türkei ist ein wichtiger Verbündeter Kiews, unterhält gleichzeitig jedoch gute Beziehungen zu Russland. Zuletzt sorgten türkische Lieferungen von Kampfdrohnen an die Ukraine für Verstimmungen zwischen der Türkei und Russland. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2022, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!