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Bundesregierung kontaktiert Telegram

Berlin. Nach Gewaltaufrufen in deutschen Chatgruppen hat die Bundesregierung erstmals Kontakt zur Firmenleitung des Messengerdienstes Telegram in Dubai herstellen können. »In einem ersten konstruktiven Gespräch zur weiteren Zusammenarbeit haben wir vereinbart, den Austausch fortzusetzen und zu intensivieren«, schrieb Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Freitag auf Twitter. Die Betreiber lehnen Kooperation mit staatlichen Stellen weitgehend ab. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) drohte dem Dienst daher am Freitag mit einem Millionenbußgeld. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2022, Seite 2, Inland

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