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Lkw-Kartell: Scania verliert Rechtsstreit

Frankfurt am Main. Die Volkswagen-Tochter Scania hat den Rechtsstreit über eine Geldbuße wegen des Lkw-Kartells vor dem EU-Gericht in Luxemburg verloren. Die Klage werde abgewiesen und die verhängte Geldbuße von rund 880 Millionen Euro bestätigt, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Die EU-Kommission hatte 2016 gegen die vier europäischen Lkw-Hersteller Daimler, Volvo, Iveco und DAF wegen Preisabsprachen eine Rekordstrafe von fast drei Milliarden Euro verhängt. Das illegale Bündnis bestand der EU zufolge von 1997 bis zur ersten Razzia der Behörde 2011. Bis 2004 hätten sich Mitglieder der Führungsebene abgesprochen, um den Wettbewerb am Lkw-Markt in Europa zu beschränken. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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