Zum Inhalt der Seite

Gerettete Flüchtlinge können nach Sizilien

Rom. Nach tagelangem Warten darf die private Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fast 440 gerettete Bootsflüchtlinge nach Sizilien bringen. Die italienischen Behörden hätten der »Geo Barents« den Hafen in Augusta zugewiesen, teilte die Organisation am Freitag mit. Die freiwilligen Helfer hatten die in Seenot geratenen Menschen bei mehreren Einsätzen im zentralen Mittelmeer an Bord geholt. Die erste Rettung war Mitte der vergangenen Woche. Am Donnerstag teilten die privaten Seenotretter von SOS Mediterranée mit, dass ihr Schiff »Ocean Viking« den Hafen der westsizilianischen Stadt Trapani verlassen konnte. Die italienischen Behörden hatten es festgesetzt, weil sie laut Küstenwache Mängel festgestellt hätten. Das Team der »Ocean Viking« behob diese nach eigenen Angaben. Die Crew wolle sich nun auf den kommenden Einsatz vorbereiten. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2022, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!