Zum Inhalt der Seite

BR-Rundfunkratschef: Rücktritt gefordert

München. Nach der Vorstellung eines Gutachtens über sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Erzbistum München und Freising hat die FDP im Bayerischen Landtag den Rücktritt des Kirchenrichters Lorenz Wolf als Vorsitzender des BR-Rundfunkrates gefordert. »Ein solcher Mensch ist nach Auffassung der FDP-Landtagsfraktion nicht geeignet für die Position als Rundfunkratsvorsitzender des Bayerischen Rundfunks«, sagte der medienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Helmut Markwort, am Dienstag in München. Das vom Erzbistum in Auftrag gegebene Gutachten über Fälle sexualisierter Gewalt in der Diözese war am Donnerstag vergangener Woche veröffentlicht worden. Darin wird auch Wolf Fehlverhalten im Umgang mit Tätern in mehreren Fällen vorgeworfen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2022, Seite 15, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!