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IWF erwartet 2022 schwaches Wachstum

Washington. Anhaltende Lieferkettenprobleme, eine hohe Inflation, Rekordschulden und die Omikron-Welle: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognosen für die Weltwirtschaft deutlich gesenkt. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt – die USA und China – werden 2022 deutlich weniger zulegen als noch im Oktober geschätzt. Gleiches gilt für Deutschland. Außerdem müssen sich die Länder an ein neues Umfeld mit höheren Zinsen gewöhnen, sagte IWF-Vizechefin Gita Gopinath in dem am Dienstag in Washington veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick voraus. Die globale Wirtschaftsleistung dürfte dieses Jahr um 4,4 Prozent zulegen, das sind 0,5 Punkte weniger als im Oktober gedacht. Der IWF sagt der BRD 2022 ein Wachstum von 3,8 Prozent voraus. Gegenüber Oktober entspricht dies für 2022 einer Senkung um 0,8 Punkte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2022, Seite 1, Kapital & Arbeit

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