-
12.01.2022
- → Feuilleton
Veranstaltungen
»Keine mehr«. Im gleichnamigen dokumentarischen Theaterstück erzählen drei Frauen von Gewalterfahrungen und ihren oft vergeblichen Kämpfen um Gehör. Politik und Gesellschaft thematisieren kulturelle und institutionelle Gewalt an Frauen sowie Mehrfachdiskriminierung durch Rassismus, Religion, Klassismus, Ableismus völlig unzureichend, wofür das Stück Öffentlichkeit schafft. Heute, 12.1., 18.30 Uhr, Berlin, SO 36, Oranienstr. 190. Tickets unter: www.so36.com. Veranstalter: Bühne für Menschenrechte
»Vorbereitungstreffen gegen die Münchner ›Sicherheitskonferenz‹.« Aktions- und Protestplanung. Im Februar treffen sich wie jedes Jahr Kriegstreiber aus Politik, Militär und Kapital im Bayerischen Hof zur »Sicherheitskonferenz«. Wir organisieren antimilitaristischen Widerstand gegen den deutschen Imperialismus, die NATO und ihre Kriegspolitik. Heute, 12.1., 19 Uhr, München, »Barrio Olga Benario«, Schlierseestr 21. Veranstalter: »Barrio Olga Benario«
»In Rosas Schatten«. Ausstellungseröffnung. Die gleichnamige Ausstellung ist Rosa Luxemburgs Geschwistern Mikolaj, Anna, Maxymilian und Jozef gewidmet. Im historischen Kontext zeigt sie die Verknüpfung von Rosa Luxemburgs Familiengeschichte mit dem Schicksal der polnischen Juden im 20. Jahrhundert. Sonnabend, 15.1., 10 Uhr, Leipzig, Liebknecht-Haus, Braustraße 15. Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen statt.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
