-
06.01.20222 Leserbriefe
- → Inland
Bund: Rekordeinnahmen mit Emissionshandel
Dessau. Im vergangenen Jahr hat der Bund mehr Geld mit dem Handel von Emissionsrechten für Kohlendioxid eingenommen als jemals zuvor. Wie das Umweltbundesamt (UBA) am Mittwoch mitteilte, beliefen sich die Einnahmen aus europäischem und nationalem Emissionshandel auf insgesamt rund 12,5 Millionen Euro. Laut UBA sollen die Mittel vollständig in den Energie- und Klimafonds fließen. Über den europäischen Handel mit Zertifikaten für Treibhausgasemissionen werden seit 2005 die Ausstöße von Industrie und Kraftwerken, seit 2012 auch die des innereuropäischen Flugverkehrs abgedeckt. Über den Handel mit diesen Zertifikaten nahm der Bund bislang insgesamt 5,3 Milliarden Euro ein, der 2021 gestartete nationale Emissionshandel für Wärme und Verkehr spülte 7,2 Milliarden Euro in die Kassen. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Gabriel T. aus B. 6. Jan. 2022 um 09:35 UhrHi, Irgendwie passen die Zahlen nicht zueinander. Wenn dieses Jahr nur zwölf Millionen Euro eingenommen wurden, können nicht in den letzten zehn Jahren zwölf Milliarden eingenommen worden sein. Lässt sich das aufklären?
-
Anmerkung der jW-Redaktion 6. Jan. 2022 um 11:07 UhrAuch der erste Betrag ist ein Milliardenbetrag – vielen Dank für den Hinweis! (jt)
-
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
