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Bayer: Investoren fordern Schadenersatz

Kirchentellinsfurt. Dem Chemieriesen Bayer droht in Deutschland wegen der Übernahme des US-Unternehmens Monsanto ein Kapitalanleger-Musterverfahren. Die Anwaltskanzlei Tilp teilte am Dienstag mit, bis zur Verjährungsfrist am 30. Dezember hätten rund 320 Investoren Klage auf Schadenersatz eingereicht. Sie werfen Bayer demnach Täuschung über die wirtschaftlichen Risiken der Monsanto-Übernahme vor; die Forderungen summieren sich auf rund 2,2 Milliarden Euro. Bayer hatte die Übernahme von Monsanto 2016 angekündigt und 2018 abgeschlossen. Der US-Konzern stellt den Unkrautvernichter Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat her. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2022, Seite 5, Inland

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