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DGB-Chef fordert Recht auf Weiterbildung

Berlin. DGB-Chef Reiner Hoffmann hat einen Rechtsanspruch auf Weiterqualifizierung gefordert. »Wenn wir das Prinzip des lebensbegleitenden Lernens ernst meinen, muss Deutschland zur Weiterbildungsrepublik werden«, sagte Hoffmann gegenüber dpa laut Bericht vom Sonntag. »Alle Branchen« seien von Transformation betroffen. »Um den Menschen im technologischen Wandel wirklich frühzeitig und in großem Stil Weiterbildung zu ermöglichen, brauchen wir ein Recht darauf.« Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes sieht »die Arbeitgeber in der Verantwortung, Weiterbildung zu organisieren und zu finanzieren«. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hielt gegenüber dpa »eine Verstaatlichung von Weiterbildung für den falschen Weg«. Dulger beschwor »eine Weiterbildungsrevolution – die muss und wird in den Betrieben stattfinden. Dafür brauchen wir Freiraum und Ermutigung«. Hoffmann sieht ungeachtet der Differenzen Verbindendes: »Wir haben ein gemeinsames Interesse mit den Arbeitgebern, die Sozialpartnerschaft zu stärken.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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