-
23.11.2021
- → Betrieb & Gewerkschaft
GDL gegen 3G-Kontrollen durch Zugbegleiter
Berlin. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat die Umsetzbarkeit der von Bundestag und Bundesrat beschlossenen 3G-Regel in Bussen und Bahnen kritisiert. Es sei nicht beantwortet, wer den Beschluss umsetzen oder kontrollieren solle, sagte Weselsky am Sonntag abend in der ARD-Sendung »Bericht aus Berlin«. Das Zugbegleitpersonal sei für solche Aufgaben nicht zuständig und werde dies auch nicht machen, so der Gewerkschaftschef. Seit mehreren Jahren sei ein »erhöhtes Aggressionspotential« festzustellen, das derzeit durch die Coronapandemie noch befördert werde.
Laut Infektionsschutzgesetz müssen ungeimpfte Fahrgäste ab dieser Woche bundesweit in Bussen und Bahnen einen negativen Test vorlegen. Taxen und Schulbeförderung sind von der Regelung ausgenommen, sie gilt jedoch auch für Flüge im Inland. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!