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Literatur

Was ist normal?

Mit pandemiebedingter Verspätung ist der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz am Sonntag in Berlin mit dem Heinrich-von-Kleist-Preis für 2020 ausgezeichnet worden. Der mit 20.000 Euro dotierte Literaturpreis wurde während einer Matinee im Deutschen Theater in Abwesenheit verliehen. Nach Ansicht der Kleist-Gesellschaft ist Setz »ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Phantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs neue verblüfft«. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrücke die Maßstäbe der Normalität. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2021, Seite 11, Feuilleton

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