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Hanau: Kein Verfahren gegen Polizisten

Hanau. Nach dem rassistischen Anschlag von Hanau am 19. Fe­bruar 2020 mit neun Toten hat die Staatsanwaltschaft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Polizisten wegen des Vorwurfs der unterlassenen Hilfeleistung abgelehnt. Vorermittlungen hätten keinen Anfangsverdacht ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Hanau am Donnerstag mit. Es sei kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten festgestellt worden.

Hintergrund war eine Dienstaufsichtsbeschwerde, die Bevollmächtigte mehrerer Überlebender des Anschlags sowie Opferangehörige mit einem Schreiben an das hessische Innenministerium im März dieses Jahres eingelegt hatten. Darin wurden unter anderem den an einem der Tatorte eingesetzten Polizisten Versäumnisse bei der Erstversorgung eines der Anschlagsopfer vorgeworfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2021, Seite 1, Inland

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