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Pandemie

Ab Montag umfangreiche 2G-Regel in Berlin

Foto: Sven Hoppe/dpa

Berlin. Der Berliner Senat hat weitere Einschränkungen für Menschen ohne Coronaimpfschutz beschlossen. Die sogenannte 2G-Regel soll nach einer Entscheidung vom Mittwoch deutlich ausgeweitet werden, wie die Senatskanzlei mitteilte. Angesichts gestiegener Fallzahlen und sich abzeichnenden Engpässen auf den Intensivstationen sollen von Montag an nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt beispielsweise zu Restaurants, Kinos, Theatern, Museen oder Galerien haben. Dies betrifft auch Freizeiteinrichtungen wie Saunen und Thermen sowie Vergnügungsstätten wie Spielhallen, geschlossene Räume in Freizeitparks, den Berliner Zoo und den Tierpark. Von der neuen Regelung ausgenommen sind Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Für sie reicht weiterhin ein nachgewiesener negativer Coronatest. Aktuell gilt in Berlin, dass Restaurantbetreiber oder Veranstalter selbst entscheiden können, ob sie den Zutritt zu ihren Innenräumen Geimpften, Genesenen und Getesteten (3G) erlauben oder nur noch Geimpften und Genesenen (2G). Bei 2G entfällt dann die Maskenpflicht. Dagegen ist für Clubs und andere Anbieter von Tanzveranstaltungen 2G schon vorgeschrieben. (dpa/jW)

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Erschienen am 11.11.2021, Inland

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