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London unter Druck nach erneutem Femizid

London. Der öffentlich gewordene Femizid an einer jungen Frau erschüttert die britische Hauptstadt. Sabina Nessa sei vermutlich auf dem kurzen Weg zwischen ihrer Wohnung und einem Pub getötet worden, wo die Lehrerin eine Freundin treffen wollte, teilte die Londoner Polizei am Donnerstag mit. Innenministerin Priti Patel twitterte, sie lasse sich täglich über den Fall auf dem laufenden halten. Die Regierung war kritisiert worden, dass sie nicht genug gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen unternehme. Londons Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einer »Epidemie«. Innerhalb eines Jahres seien landesweit 180 Frauen von Männern getötet worden, sagte er. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.09.2021, Seite 15, Feminismus

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