Zum Inhalt der Seite

Versicherer: Hohe Schäden durch Unwetter

Berlin. Das laufende Jahr wird für die bundesdeutschen Versicherungskonzerne voraussichtlich das teuerste Schadensjahr in ihrer Geschichte. »Die versicherten Unwetterschäden an Häusern, Hausrat, Betrieben und Kraftfahrzeugen dürften rund 11,5 Milliarden Euro ausmachen«, sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Donnerstag. So hohe Schäden durch Naturkatastrophen habe es seit Beginn der Aufzeichnungen vor rund 50 Jahren nicht gegeben. Für das Hochwasser Mitte Juli kalkulieren die Konzerne bislang rund sieben Milliarden Euro ein, wie Asmussen erklärte. In den Wochen vor der Flutkatastrophe summierten sich die versicherten Schäden durch Unwetter und Hagelschauer demnach auf 1,7 Milliarden Euro. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!