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Malta: Bank muss Millionenstrafe zahlen

Valletta. Eine maltesische Bank, zu der die 2017 ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia recherchierte, ist wegen dubioser Finanzaktivitäten mit einer Millionenstrafe belegt worden. Die Pilatus Bank soll bei Hunderten Millionen Euro aus verdächtigen Transaktionen weggeschaut haben, wie Ermittler herausfanden. Die maltesische Einheit für Finanzaufklärung verhängte eine Strafe von rund 4,9 Millionen Euro gegen die Bank, wie am Dienstag abend mitgeteilt wurde. Caruana Galizia hatte die Bank beschuldigt, unter anderem Geld für Diktatoren zu waschen. So sollen führende Kräfte Aserbaidschans Konten bei der Bank gehabt haben, um Millionensummen in Europa zu bewegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2021, Seite 7, Ausland

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