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München gedenkt des ersten NSU-Opfers
München. Die Stadt München hat am Sonntag des ersten Opfers der Neonaziterrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) in der bayerischen Landeshauptstadt vor 20 Jahren gedacht. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) legte nach Angaben der Stadt am Tatort einen Kranz für den am 29. August 2001 erschossenen Gemüsehändler Habil Kilic nieder. »Der Mord an ihm ist keine Wunde, die mit der Zeit heilt«, sagte Reiter. Die Terrorzelle NSU hatte später noch einmal in München gemordet: Im Juni 2005 wurde der Grieche Theodoros Boulgarides in seinem Schlüsseldienstgeschäft erschossen. (dpa/jW)
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