Zum Inhalt der Seite
Film

Keine Grenzen

Der mauretanische Regisseur Abderrahmane Sissako erhält den Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste. Das teilte die Akademie am Freitag mit. Man ehre mit dem Preis einen der wichtigsten Filmemacher des subsaharaischen Afrika, hieß es. Sissako sei ein Pionier, akzeptiere in seinen Filmen keine Grenzen und erfinde sich mit jedem Werk neu. Er wurde 1961 in Mauretanien geboren und wuchs in Mali auf. In Moskau studierte er am WGIK Regie, seit Anfang der 1990er Jahre lebt er in Paris. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am 5. Oktober in Berlin verliehen. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2021, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!