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Tausende Gewaltopfer in Mexiko unidentifiziert

Mexiko-Stadt. In Mexiko liegen Aktivisten zufolge mehr als 50.000 Opfer von Gewaltverbrechen nicht identifiziert in Massengräbern oder gerichtsmedizinischen Einrichtungen. Die »Bewegung für unsere Verschwundenen« warnte angesichts dieser Zahl in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht vor einer Krise der forensischen Dienste. Unzureichendes Personal, mangelhafte Ausbildung, niedrige Gehälter und befristete Verträge seien die Ursachen für die Probleme bei der Identifizierung der zahlreichen Gewaltopfer. Etwa 60 Prozent der rund 52.000 nicht identifizierten Leichen seien in Massengräbern beigesetzt worden. Der Rest befinde sich in forensischen Einrichtungen oder an Orten, die die Regierung nicht nennen wollte oder konnte.(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2021, Seite 6, Ausland

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