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Rückführung deutschen Atommülls vereinbart

Paris. Der französische Atomkonzern Orano hat mit den großen deutschen Energieunternehmen einen Vertrag zum Rücktransport des verbliebenen Atommülls geschlossen, den Deutschland aus Frankreich zurücknehmen muss. Das Abkommen mit Preussen Elektra, RWE, EnBW und Vattenfall habe ein Volumen von über einer Milliarde Euro, teilte Orano am Donnerstag in Paris mit. Es regele den Rücktransport des gesamten noch in der Wiederaufbereitungsanlage La Hague in Nordfrankreich befindlichen deutschen Atommülls bis Ende 2024. Der Vertrag setzt eine im Juni nach mehrjährigen Verhandlungen erzielte Grundsatzeinigung zwischen Deutschland und Frankreich um. Zwischen 1977 und 1991 hatten deutsche Energieversorger mit Frankreich Verträge zur Aufarbeitung von 5.310 Tonnen radioaktiven Materials geschlossen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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