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Weniger Unternehmen insolvent gemeldet

Wiesbaden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, meldeten die deutschen Amtsgerichte im Mai 1.116 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 25,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie war die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen bis Ende 2020 ausgesetzt worden. Für Unternehmen, bei denen die Auszahlung von staatlichen Finanzhilfen noch ausstand, wurde dies bis Ende April 2021 verlängert. Wie das Bundesamt nun mitteilte, ist in den Zahlen für Mai noch keine Zunahme der Insolvenzen erkennbar, unter anderem aufgrund der Bearbeitungszeit bei den Gerichten. Dies werde sich »voraussichtlich erst in späteren Berichtsmonaten zeigen«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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