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In Guinea erster Fall von Marburgfieber

Conakry. In Guinea haben Behörden die Bevölkerung dazu aufgerufen, Verdachtsfälle des lebensgefährlichen Marburgfiebers umgehend zu melden. Zuvor war am Montag abend von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine bestätigte Infektion mit dem Virus gemeldet worden. Es handele sich um den bisher ersten bekannten Fall überhaupt in Westafrika. In den vergangenen Jahrzehnten waren vor allem in Uganda in Ostafrika immer wieder kleinere Ausbrüche erfasst worden. Weniger als zwei Monate nach dem Ende eines Ebolaausbruchs in Guinea wurde nun das hochansteckende Marburgvirus bei einem mittlerweile gestorbenen Patienten nachgewiesen. Gesundheitsminister Remy Lamah erklärte, mindestens 155 Kontakte würden derzeit überprüft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2021, Seite 7, Ausland

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