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07.08.2021
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Neue Ermittlungen gegen KSK-Kommandeur
Tübingen. Der Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK) soll mehrere Feldärztinnen angewiesen haben, ihn über bei Soldaten entdeckte »rechtsradikale Tätowierungen« zu informieren. Die Staatsanwaltschaft Tübingen ordnete deswegen gegen Brigadegeneral Markus Kreitmayr ein Ermittlungsverfahren wegen des Verleitens zu einer rechtswidrigen Tat ein. Dieses solle »bis Mitte September« abgeschlossen sein, sagte Staatsanwalt Nicolaus Wegele am Freitag in Tübingen. Die Zahl rechter »Verdachtsfälle« in der Bundeswehr war im vergangenen Jahr auf 477 gestiegen. (dpa/jW)
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