-
04.08.2021
- → Ausland
WHO: Gesundheitswesen in Konflikten unter Beschuss
Genf. In Konfliktregionen weltweit werden Gesundheitseinrichtungen bewusst attackiert oder bei Kämpfen zerstört bzw. beschädigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat von 2018 bis 2020 mehr als 2.700 entsprechende Fälle in 17 Ländern registriert. Dabei sind mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Patienten ums Leben gekommen und mehr als 2.000 verletzt worden, wie die WHO am Dienstag in Genf berichtete. Sie registriert diese Daten seit 2018. In diesem Jahr waren es bis Juli 588 Vorfälle, bei denen 114 Menschen starben. Wer für die Überfälle und Gewalt verantwortlich ist, analysiert die WHO nicht. Registriert werden Überfälle auf Kliniken, Medikamentendepots oder -lieferungen, Krankenwagen und Personal. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!