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Aus: Ausgabe vom 19.07.2021, Seite 14 / Feuilleton

Veranstaltungen

»Lufthansa abschiebefrei«. Lufthansa ist der größte Abschiebeprofiteur in Deutschland. Wir besetzen die beiden Eingänge der Berliner Hauptniederlassung in zwei offiziell angemeldeten Kundgebungen. Ihre Angestellten werden durch unsere Kundgebung gehen müssen, um nach Hause zu kommen. Heute, 15 Uhr, Berlin, vor dem Lufthansa-Büro, Siemensdamm 62. Veranstalter: Lufthansa abschiebefrei

»Zum Verhältnis von Pressefreiheit und Verfassungsschutz«. Vortrag und Diskussion. In den letzten Wochen hat das Verhältnis von Pressefreiheit und Verfassungsschutz für Aufmerksamkeit gesorgt, nachdem die Bundesregierung eine Anfrage zur Überwachung der jungen Welt durch den Verfassungsschutz etwas kurios beantwortet hat. Weitere Infos: www.krikowi.net. Dienstag, 20.7., 19 Uhr, Onlineveranstaltung über Zoom, Zugang: https://lmu-munich.zoom.us/j/92186795039?pwd=c00zZGg1TTE3R3R3WFlJUnpEZElzUT09, Meeting-ID: 921 8679 5039, Kenncode: 861986. Veranstalter: KriKoWi

»Antikapitalistisches Klimatreffen«. Diskussion. Auf dem Klimatreffen planen wir gemeinsam Aktionen, diskutieren und versuchen, der Klimakrise etwas entgegenzusetzen – nicht durch moralische Appelle, sondern durch gesellschaftliche Veränderungen. Dienstag, 20.7., 19 Uhr, München, Barrio Olga Benario, Schlierseestr. 21. Veranstalter: Barrio Olga Benario

Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen statt.

  • Leserbrief von Marcus Gödel aus Idstein (18. Juli 2021 um 22:59 Uhr)
    Das Thema Abschiebung verstehe ich. Und inhaltlich würde ich auch gerne andere Lösungen suchen. Was mich aber stört, ist, dass hier an einer völlig falschen Ecke angesetzt wird. Egal ob es die Bahn, eine Fluggesellschaft oder ein Busunternehmen ist, sie alle haben eine gesetzlich vorgegebene Beförderungsverpflichtung. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger: Wenn der Staat ein Ticket kauft, hat das Transportunternehmen hierbei kein Vetorecht. Insofern würde ich es begrüßen, wenn hier nicht gegen Beschäftigte und Unternehmen vorgegangen wird, die auf dieses Thema keine Einwirkungsmöglichkeit haben. Es sollte bei den Stellen interveniert werden, die die Tickets kaufen oder es politisch versäumen, in den entsprechenden Ländern für Bedingungen zu sorgen, die Flucht zum einzigen Ausweg werden lassen. Alles andere ist vielleicht medial schön darzustellen. Aber wenn eine Wirkung erzielt werden soll, dann wird diese Aktion (wie auch schon ähnliche in der Vergangenheit) wirkungslos verpuffen.

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