Zum Inhalt der Seite

Veranstaltungen

»Mir lebn ejbig – wir sind da«. Trauerfeier. Am frühen Morgen des 10.7. ist Esther Bejarano im Alter von 96 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit von uns gegangen. Sie war nicht allein, ihre Familie und ihre Freundinnen und Freunde waren in den letzten schweren Tagen bei ihr. Heute wollen wir innehalten. Und schweigen und trauern. Um dann Esther Bejaranos Auftrag zu erfüllen: »Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht. Seid solidarisch! Helft einander! Achtet auf die Schwächsten! Bleibt mutig! Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch! Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!« Sonntag, 18.7., 12 Uhr, Hamburg, Jüdischer Friedhof Ohlsdorf, Ilandkoppel 68. Für Männer ist eine Kopfbedeckung obligatorisch. Ausrichter: Familie Bejarano, Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V., Internationales Auschwitz Komitee e. V.

»Die Friedensstatue – das Schweigen ist sichtbar: Sexualisierte Gewalt in den Erinnerungskulturen Asiens und Europas.« Vortrag und Diskussion. Ausgehend von der »Trostfrauen«-Bewegung, diskutieren die Teilnehmenden den Umgang mit sexualisierter Gewalt im Zweiten Weltkrieg und reflektieren zugleich die damit verbundenen Erinnerungskulturen in Asien und Europa. Sonnabend, 17.7., 15:30 Uhr, Dresden, Japanischer Palais, Palaisplatz 11, oder im Livestream unter: https://www.youtube.com/user/SKDmuseen/. Veranstalter: Korea-Verband e. V. u. a.

Anzeige

Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen statt.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2021, Seite 14, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!