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Mitteilungen

Die Juliausgabe der Zeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke (KPF) dokumentiert die Einschätzung des Linke-Wahlprogrammparteitages durch den Bundessprecherrat der KPF. Das Wahlprogramm, heißt es darin, enthalte an verschiedenen Stellen »mehr oder weniger kryptische Formulierungen«, die den Wunsch nach einer Regierungsbeteiligung auf Bundesebene andeuteten. Gleichzeitig sei das Bekenntnis zu den friedenspolitischen Grundsätzen der Linkspartei auf dem Parteitag unumstritten gewesen – »dieser Widerspruch ist nicht aufgehoben«. Wolfram Adolphi blickt zurück auf 100 Jahre Kommunistische Partei Chinas. Gudrun Mertschenk erinnert an die vor 80 Jahren geborene chilenische Kommunistin Gladys Marín. (jW)

Mitteilungen, Juli 2021 (Nr. 377), 37 Seiten, Spendenempfehlung: ein Euro plus Porto, Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de

Sozialismus

Im Heft Juli/August der Zeitschrift Sozialismus werten Joachim Bischoff und Gerd Siebecke die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt unter der Überschrift »Prolog für den Herbst« aus. Klaus Bullan hält es für falsch, »Fridays for Future als Vorfeldorganisation der Grünen zu sehen«. Wolfgang Müller schreibt über die chinesische Nationalitätenpolitik und die »nach jahrelanger Vorarbeit von NGOs und westlichen Leitmedien« plazierte Debatte über einen »Völkermord an den Uiguren«. Roland Schneider untersucht Streiks und Proteste von Beschäftigten in der Plattformökonomie. (jW)

Sozialismus, Jg. 48/Nr. 7 u. 8, 77 Seiten, acht Euro, ­Bezug: Sost e. V. (Redaktion ­Sozialismus), St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, E-Mail: abo@sozialismus.de

SoZ

In der Sommerausgabe der SoZ wertet Christine Poupin von der Nouveau Parti anticapitaliste im Interview das Ergebnis der französischen Kommunalwahlen aus. Sie hebt die »äußerst schwachen« Ergebnisse der Linken sowie die extrem niedrige Wahlbeteiligung hervor. Tendenziell gingen nur noch die »Reichen und Bessergestellten« zur Wahl; im Parlament der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur »sitzt überhaupt kein Linker mehr«. Außerdem: Gerhard Klas über »strukturelle und ohnmächtige Gewalt« und ­Slave Cubela über das »Gespenst der unerhörten Klassen«. (jW)

SoZ – Sozialistische ­Zeitung, Jg. 36/Nr. 7 u. 8, 24 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: Verein für solidarische Perspektiven e. V., ­Regentenstr. 57–59, 51063 Köln, E- Mail: ­redaktion@soz-verlag.de

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2021, Seite 15, Politisches Buch

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