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Autoindustrie: Profite durch Entlassungen

München. Das Münchner Ifo-Institut berichtete am Freitag nach seiner allmonatlichen Umfrage zur Lage in der Automobilindustrie: Um den Strukturwandel zu bewältigen, werde in den Bereichen Informatik, Entwicklung und Unternehmensorganisation weiter Personal aufgebaut. »In diesen Bereichen sind aber prozentual weitaus weniger beschäftigt als in der Produktion«, so das Institut. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2018 habe die Autoindustrie bislang im laufenden Jahr nur 63 Prozent ihres damaligen Produktionsvolumens erreicht. 68 Prozent der Betriebe hätten im Juni angegeben, dass Überstunden geleistet wurden. Dieser Wert sei damit wieder auf seinem langjährigen Niveau zurück. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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