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Mindestlohn um zehn Cent gestiegen

Berlin. Zum ersten Juli ist der gesetzliche Mindestlohn um zehn Cent auf 9,60 Euro je Stunde gestiegen. Die Anpassung ist Teil einer schrittweisen Steigerung: Zum 1. Januar 2022 erhöht sich der Mindestlohn auf 9,82 Euro und ein halbes Jahr später auf 10,45 Euro. Ausgehandelt hatten Unternehmens- und Gewerkschaftsvertreter diese Schritte in der Mindestlohnkommission. Der DGB fordert seit langem zwölf Euro pro Stunde. »Von 9,60 Euro je Stunde kann niemand, weder auf dem Land und schon gar nicht in den Ballungsräumen der Großstädte, seine Miete bezahlen«, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. Löhne unter zwölf Euro sorgten letztlich für Altersarmut. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2021, Seite 5, Inland

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