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Bankenrettungsfonds mit hohen Verlusten

Frankfurt am Main. Der deutsche Bankenrettungsfonds FMS hat das Jahr 2020 mit hohem Verlust abgeschlossen. Unter dem Strich stand ein Minus von 323,6 Millionen Euro, wie die »Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur« am Freitag in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es 470,4 Millionen Euro gewesen, 2018 musste der mit Steuergeld finanzierte Fonds gut 1,51 Milliarden Euro Miese verbuchen. Belastet werden die Ergebnisse vom relativ schwachen Kurs der Commerzbank-Aktie. Der Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) hält im Auftrag des Bundes 15,6 Prozent der Anteile. Neben den Commerzbank-Papieren verwaltet der Fonds Anteile an dem in der Finanzkrise verstaatlichten Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE). (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2021, Seite 5, Inland

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