75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Gegründet 1947 Freitag, 2. Dezember 2022, Nr. 281
Die junge Welt wird von 2690 GenossInnen herausgegeben
75 Ausgaben junge Welt für 75 € 75 Ausgaben junge Welt für 75 €
75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Aus: Ausgabe vom 16.06.2021, Seite 7 / Ausland

Manila kooperiert nicht mit Strafgericht

Manila. Die Philippinen werden nicht mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) kooperieren, wenn es zu einem Verfahren wegen mutmaßlicher Morde beim »Antidrogenkrieg« der Regierung kommen sollte. »Wir werden nicht kooperieren, weil wir kein Mitglied des IStGH mehr sind«, sagte Regierungssprecher Herminio Roque am Dienstag. Er fügte hinzu, sein Land sei durchaus in der Lage, selbst Recht zu sprechen. »Wir brauchen keine Ausländer, um die Morde im Drogenkrieg zu untersuchen, weil die Systeme auf den Philippinen funktionieren.« Die am Dienstag ausgeschiedene Chefanklägerin des IStGH, Fatou Bensouda, hatte am Montag ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen den Inselstaat wegen mutmaßlicher Morde bei der Regierungskampagne gegen Drogen beantragt. (dpa/jW)

Mehr aus: Ausland

Rosa-Luxemburg-Konferenz: Programm einsehen oder Tickets bestellen unter jungewelt.de/rlk