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Peru: Rechtskandidatin Fujimori muss in U-Haft

Foto: REUTERS/Angela Ponce
Knast statt Präsidentenamt: Die Stichwahl lief für Fujimori nicht ganz wie erhofft

Lima. Vier Tage nach der Präsidentenwahl in Peru hat die Staatsanwaltschaft erneut Untersuchungshaft gegen die rechte Kandidatin Keiko Fujimori beantragt. Die Politikerin habe gegen ihre Auflagen verstoßen, hieß es am Donnerstag in der Begründung. Wegen Korruptionsvorwürfen war Fujimori in den vergangenen Jahren bereits mehrfach in Untersuchungshaft. Unterdessen hat das offizielle Wahlamt ONPE noch keinen der beiden Präsidentschaftskandidaten zum Sieger erklärt. Nach der Auszählung fast aller Stimmen kam der Pedro Castillo von der marxistisch-leninistischen Partei Perú Libre auf 50,2 Prozent, Fujimori erhielt 49,8 Prozent. Angesichts des rechnerisch nicht mehr einzuholenden Rückstands auf Castillo beantragte Fujimoris Partei Fuerza Popular, rund 200.000 Stimmen für ungültig zu erklären, weil es in den Wahllokalen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Wahlbeobachter hingegen erklärten, die Stichwahl am Sonntag sei ordnungsgemäß abgelaufen. (dpa/jW)

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Erschienen am 11.06.2021, Ausland

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