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Winterkorn und Co.: Schadenersatz an VW

Wolfsburg. Der frühere Konzernchef Martin Winterkorn und drei weitere Extopmanager zahlen wegen des Dieselskandals Rekordentschädigungen an Volkswagen. Laut der abschließenden Einigung wurde ein Betrag von knapp 288 Millionen Euro vereinbart, hieß es am Mittwoch aus dem Unternehmen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende persönlich zahlt 11,2 Millionen Euro. Exaudichef und -VW-Konzernvorstand Rupert Stadler soll selbst 4,1 Millionen Euro überweisen. Bei ihm und Winterkorn geht es um die Verletzung aktienrechtlicher Sorgfaltspflichten. Der frühere Porsche-Vorstand Wolfgang Hatz steuert zudem 1,5 Millionen Euro bei, der ehemalige Audi-Manager Stefan Knirsch eine Million Euro. Daneben gibt es zusätzliche Versicherungsleistungen. Indes hat die Berliner Staatsanwaltschaft gegen Winterkorn Anklage wegen uneidlicher Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Abgasaffäre erhoben. Er solle »bewusst falsche Angaben« zur Frage gemacht haben, zu welchem Zeitpunkt er über den Einsatz einer Software zur Manipulation der Abgaswerte unterrichtet war, teilte die Behörde am Mittwoch mit. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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