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Gericht: London vergab rechtswidrig Aufträge

London. Die britische Regierung hat im vergangenen Jahr rechtswidrig einen Auftrag an die Firma von Freunden des damaligen Beraters des Premiers Boris Johnson, Dominic Cummings, vergeben. Das entschied ein Gericht am Mittwoch in London, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Geklagt hatte die Initiative »Good Law Project«, die sich für den verantwortungsvollen Einsatz von öffentlichen Geldern stark macht. Das Marktforschungsunternehmen Public First hätte demnach den Zuschlag für einen Auftrag über 560.000 Pfund (rund 650.000 Euro) nicht ohne Ausschreibung erhalten dürfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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